werter herr blumentritt, nachdem ich mich von dem schock erholt habe, dass ein früherer kommillitone der phraseologie der afd erlegen ist, bin ich in die auseinandersetzung getreten. ich selbst habe über den demokratiebegriff von carl schmitt im vgl. zu dem von maerx/engels/lenin meine staatsexamensarbeit geschrieben. in ihrer `referenzliste` fehlr m.e. wolfgang abendroth. wenn ich soweit bin, darf ich ihnen meine `erwiderungen an einen früheren freund` schicken ? es geht um die auseinandersetzung mit dem begriff des `identitären` und dessen typisierung : w.abendroth, hans kelsen im vgl. zu carl schmitt und dem umfeld der afd ( kubitschek u.a. )
herzlichst
w.r.
Kelsens Verdränung der Souveränität halte ich für problematisch und ziehe eine Kritik Schmitts in Anaologie zu Marxnes Kritik an der Politischen Ökonomie vor. Anstellle von Abendroth halte ich es mit J. Agnolis Kritik an der Transformation der Demokratie. Aber für eine Kritik der Identitären bin ich immer zu haben.
Franz Sternbald
10.11.2016 um 11:22 Uhr
Wir sind die Basis einer Pyramide! Wir sorgen als Produzenten, Konsumenten, als Kunden und Patienten, als Klienten und als potentielle Delinquenten, für den sich beschleunigenden Strom der Waren, Finanzen und Daten, im Stoffwechsel eines 'pyramidalen' Organismus. Nachdem wir das Ertragsnutzenkalkül eines besinnungslosen Fortschritts im Wachstum verinnerlicht haben, empfinden wir den Raub der Selbstbestimmung und Identität nicht mehr als Verlust. Auf die atomare Einheit der Existenz reduziert, reihen wir uns ein, in die weltweiten Ströme der dynamischen Massen. Dabei steht die Isolation im Nahfeld der Beziehungen, in einem krassen Gegensatz zur Identifikation mit einem globalen Bewußtsein. Über die Instrumentalisierung religiöser Bedürfnisse, werden die Menschen zur Opferung der eigenen Identität gerufen, und zum Dienst für einen allumfassenden Welt-Ethos vorbereitet Wer sich nicht von Verschwörungstheorien verwirren lassen will, dem hebt sich mit „Das pyramidale Prinzip 2.0“ von Franz Sternbald der Schleier, und gewährt dem Leser einen unverstellten Blick auf das Wesen des Willens zur Macht! Gleichzeitig ist es ein leidenschaftliches Plädoyer für einen aufgeklärten Glauben, der sich, nach Kierkegaard, auch dem fundamentalen Zweifel stellen muß, sowie die Rettung der Würde des Individuums, gegen die kollektive Vereinnahmung, und seiner Zurichtung für die Zwecke eines globalen Marktes. Hier wird der Versuch unternommen, das Bewußtsein von einem Erlösungsbedürfnis aus der ‚Selbstentzweiung’ des Willens in der Natur zu erklären, und die Selbstentfremdung des Menschen aus seiner ‚Seinsvergessenheit’. Dem überzeugten Christen verschafft die Beschäftigung mit der Analyse des Willens zur Macht von Schopenhauer, über Nietzsche bis Heidegger, ein freieres Auge. Deren Aktualität steht nicht im Widerspruch zu einer christlichen Deutung der Weltgeschichte, sondern liefert vielmehr deren Bestätigung. L.G. Sternbald
https://www.helle-panke.de/topic/158.publikationen.html?productId=68520 findete sich eine auseinandersetzung mit Heidegger. So mancher ist erst erwacht, als die Schwarze Hefte den Antisemitismus, der in der "Kritik" der Seinesvergessenheit, offen ausgeplaudert wurde. Literatur z.B. auch Marion Heinz / Sidonie Kellerer, Martin Heieggedes 'Schwarze Hefte' Frankfurt 2016
yawneb
19.3.2015 um 8:52 Uhr
eine phantastische Sammlung, vielen Dank dafür. Die Abhandlung Leo Löwenthals "Über die Demagogie des Agitators" sagt so viel, das passt auch heute leider immer noch auf die ganzen Wahnwichtel Querfront-Friedensmahnwächter.
Altfelde
29.7.2014 um 14:33 Uhr
Wenn ich mal hier anmerken darf: Diese Kritik an Popper die Sie z.B. in den letzten Folgen von "Wo keins ist, ist eins" (12 – 15) vortragen, gibt es natürlich schon sehr lang, ich habe es vor etlichen Jahren so gelesen: Popper Falsifikationstheorie wurde falsifiziert.Sie scheinen hioer gegen Strohmaenner zu kaempfen.
Arier
27.7.2009 um 22:11 Uhr
Wenn ich sie auf der Straße sehen würde, würde ich sie erschießen!
Offenkundig läßt man Sie nicht mehr aus dem Irrenhaus raus.